” Die Quellenführung mit Dr. med. Dietmut Thilenius

findet am Samstag, den 25.8.2018 um 15:00 Uhr statt.”

Treffpunkt: Eingang Badehaus im alten Kurpark

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Eine spannende Arbeit hat Dietmut Thilenius über die Sodener Heilquellen verfasst.

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Bad Soden
Das Werk ist geschafft. Stolz hält Dietmut Thilenius die endgültige Fassung ihrer monatelangen Arbeit mit dem Titel „Die Heilquellen in Bad Soden am Taunus“ in der Hand.Handlich im Din A 5-Format ist das Buch erschienen.
Auf 50 Seiten erläutert die Medizinerin Geschichte und Bedeutung der Solequellen in der Kurstadt, berichtet über Erfahrungen aus ihrer Praxis als Internistin und gibt Ratschläge zu „Beschwerden von A bis Z“.
Ein Stadtplan macht es interessierten Besuchern leicht, die zurzeit zehn öffentlich nutzbaren Heilquellen in Bad Soden zu finden.

Von A bis Z
Dass sich die 82 Jahre alte Sodener Ärztin so stark für die Quellen in der Kurstadt engagiert, kommt nicht von ungefähr. Sie selbst ist mit den Heilwassern aufgewachsen. Vier ihrer Vorfahren väterlicherseits waren seit 1840 im Kurort Soden als Badeärzte tätig. Dietmut Thilenius studierte 1951 bis 1956 in Frankfurt Medizin, sammelte praktische Erfahrungen an einer Universitätsklinik in den USA und führte von 1966 bis 1996 eine Facharztpraxis als Internistin in Bad Soden. So kann sie aus einem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz schöpfen. Und den gibt sie in ihrem praktischen Ratgeber von A – wie „Allergie“ – bis Z – wie „Zahnfleischerkrankungen“ bereitwillig weiter.
Frau Dr. Thilenius klärt über den Anteil an Kohlensäure und den Gehalt an Mineralsalzen in den Heilwässern auf. Nennt die Brunnen, die sich durch einen hohen Eisengehalt (Stahlquelle), viel Magnesium (Glockenbrunnen) oder das seltenere Lithium (Champagnerbrunnen) auszeichnen. Sie empfiehlt die Quellen, die sich für Trinkkuren eignen. Und weist auf die Heilwässer hin, die aufgrund ihres hohen Salzgehaltes nur äußerlich angewendet, für Umschläge oder Wannenbäder oder zum Inhalieren und Gurgeln benutzt werden sollten.

Arzneimittel
Aus ärztlicher und der Sicht des Gesetzgebers sei eine Heilquelle ein Arzneimittel, informiert Dr.Thilenius, und unterliege strengen Kontrollen. Diesbezüglich liege die Verantwortung bei der Stadt Bad Soden als Besitzer der Heilquellen. Dazu gehöre beispielsweise, dass alle zehn Jahre von der Stadt eine große Heilwasser-Analyse in Auftrag gegeben werde. Die aktuellen Ergebnisse über die Zusammensetzung der einzelnen Quellen werden dann auf einer Tafel neben den Brunnen öffentlich bekannt gegeben.
Das Heilquellen-Buch ist zu beziehen über Dr. Dietmut Thilenius.
Telefonisch unter (06196) 52 80 25 oder per E-Mail

d.thilenius@t-online.de